Herzlich willkommen . . . 

... in der Evangelischen Kirchengemeinde Appenweier.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Evangelische Kirchengemeinde. Schön, dass Sie uns auf virtuellem Wege besuchen.
Unter der Rubrik
"Aktuelles"
finden Sie aktuelle Informationen und einen Überblick über den Gottesdienstplan, Termine und Veranstaltungen.
„Was tun, wenn…“ – diese Seite will ein Wegweiser für Sie sein bei den frohen und den traurigen Ereignissen im Leben: Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung.
Die Evangelische Kirchengemeinde Appenweier besteht seit 1994 und ist damit noch jung. 

 Mehr über unsere Kirchengemeinde erfahren Sie unter "Geschichte".

 

Wir freuen wir uns, wenn wir Sie persönlich kennen lernen und Sie uns besuchen kommen.

Ihr Pfarrerehepaar Agnes Gahbler und Jörg Allgeier

 Videos von Gottesdiensten sowie Gottesdiensttermine finden Sie auf 

 der Seite Aktuelles, Videos, Termine  

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N E U E S T E   R E A K T I O N 

A U F   C O R O N A



 Videobotschaft des Landesbischhofs Jochen Cornelius-Bundschuh



Der Jubel der Freiheit

Geistliches Wort zum Sonntag Jubilate von Landesbischof Cornelius-Bundschuh


   Jauchzt Gott, alle Lande! Lobsingt und rühmt herrlich Gottes Namen! Sprecht: Wie wunderbar sind deine Werke!“ Der Sonntag Jubilate führt uns mit Worten aus dem Psalm 66 in den Jubel: strahlend blaue Tage, sattes Grün, die ersten Früchte: Was für eine Blühkraft umgibt uns in diesen Tagen!

   Ich bin mehr draußen, seit ich oft im Home-Office arbeite. Ich höre auf die Vögel und staune über Gottes Schöpfung. Der Lärm hat abgenommen. Die Verschmutzung der Luft hat sich seit der Kon-taktbeschränkungen wegen der Pandemie erheblich reduziert; Luftaufnahmen zeigen, wie klar Städte zu erkennen sind, die sonst in den Abgasen von Autos, Heizungen und Industrie verschwinden. Immer mal wieder höre ich: „Die Natur atmet auf, der Lärmpegel sinkt, der Druck lässt nach; ich fühle mich freier. Davon sollten wir uns etwas bewahren!“

  Können diese Tage einen Ausblick geben – auf das Neue, das uns in der Verbundenheit mit Christus verheißen ist: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden!“ (2 Kor 5,17)? Es wäre schön, wenn sich dieser Wochenspruch im Alltag bewährt: Wir finden einen Weg, dass die Ehefrau ihren dementen Ehemann, den sie nicht mehr zu Hause pflegen konnte, aber jeden Tag im Heim besucht hat, dass sie sich wieder jeden Tage zu ihm setzen kann, seine Hand halten und mit ihm reden. Was braucht es dazu? Wahrscheinlich nur genug Schutzkleidung. Wir finden einen Weg, dass das Mädchen, dessen Hand zu Hause „irgend-wie“ verbrannt ist, mal wieder raus kann aus der zerstrittenen und überlasteten Familie, zu ihren Freundinnen, zu der Erzieherin, der sie vertraut. Wir finden einen Weg, dass sich die einen keine Sorgen mehr machen müssen um ihren Arbeitsplatz oder die anderen um ihr Geschäft, weil sie darauf vertrauen können: Wir finden in unserer reichen Gesellschaft einen gemeinsamen Weg durch diese Krise, gerade für die, die kein „Polster“ haben.

   Jubilate, jauchzt, ruft uns der Psalm zu. Jauchzt so, wie das manchmal kleine Kinder tun, wenn sie von ihren Eltern oder Geschwistern geknuddelt werden; weil sie sich geborgen fühlen, so voller Freude, Vertrauen und Lebensmut. In dieses Juchzen will die Liebe Christi auch uns Erwachsene führen, indem sie uns das Schwere leichter macht und uns dazu ermutigt, einander die Lasten tragen zu helfen.
   Wir lassen uns nicht mehr so selbstverständlich in die Freude fallen wie ein Baby; aber manchmal hören wir doch, wie Christus ruft: „Fürchte dich nicht!“ Dann verlieren wir die Angst und werden freier und mutiger, wagen Neues, weil wir darauf vertrauen, dass nicht einmal der Tod uns von der Liebe Christi trennen kann. „Kommt her und seht an die Werke Gottes! Wie wunderbar ist dein Tun an Menschenkindern, Gott. Du erhältst unsere Seelen am Leben und lässt unsere Füße nicht gleiten. Du führst uns in die Freiheit. Wir danken dir und loben deinen Namen.“

Gebet
   Gott, wir danken dir:
   Du öffnest die mächtigen Schlösser der Angst und führst die Menschen ins Freie.
   Gegen die Meere der Unsicherheit lässt du deinen Wind wehen,
   so dass deine Kinder sicher hindurch gehen in die Weite eines neuen Lebens.

Du öffnest die Herzen von Menschen füreinander.
   Du führst sie heraus ihrer Selbstbezogenheit,
   ihrer Einsamkeit und der Dürre ihrer Wüsten.
   Du erquickst sie an einer frischen Quelle.

Sei und bleibe bei uns, Gott, mit deinem Heiligen Geist.
   Mach uns frei von der Angst und vom Kreisen um uns selbst,
   dass wir einstimmen in den Jubel deiner Engel und aller Kreaturen,
   die dich loben, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lied

EG 110: Ein Osterjubel von Friedrich Spee, einem mutigen Seelsorger in den Zeiten der Pest
   1) Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja, in deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.
   2) Das himmlisch Heer im Himmel singt, die Christenheit auf Erden klingt.
   3) Jetzt grünet, was nur grünen kann, die Bäum zu blühen fangen an.
   4) Es singen jetzt die Vögel all, jetzt singt und klingt die Nachtigall.
   5) Der Sonnenschein jetzt kommt herein, und gibt der Welt ein’ neuen Schein.


Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh - Landesbischof





Bildergalerie



 

 

  

Die Evangelische Kirche

Innenansicht

 

 

 

 

Der Kirchengemeinderat in der Zusammensetzung bis 2019

 

Agnes Gahbler & Jörg Allgeier das Pfarrerehepaar

 

  

 

 

 

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